Hirn-gerechte Führung:
Menschen führen ist Motivation. Um bestens motivieren zu können, braucht man den besseren Zugang zu unser aller Entscheider, das Gehirn. 
So ziehen alle an einem Strang!

Hirn-gerechte Führung meine Erfahrungen

Ich selbst habe mehr als 5.500 Menschen im weltweiten Kontext geführt. Ob als Leadberater, CEO, oder Interimsmanager. 

Blinde Flecken haben wir alle, wenn man aber die Neurowissenschaften auf seiner Seite hat, dann reduzieren sich diese. 

Generationen

Ziemlich egal, wie die neueste Generation heißt, dieser Aufbruch in ein neues Verhältnis zueinander war mehr als absehbar. Ob es die Alterspyramide ist, oder der Wohlstandslevel, die Erziehung, die überkommenen Strukturen, die rein auf Unternehmensziele ausgerichtete Arbeitsweise,  ... Führung muss sich den neuen Machtverhältnissen anpassen. 

Motivation

Um Menschen führen zu können, braucht es grundlegende und immer wieder aktivierte Motivation. Positive Motivation, weil negative Angst auslöst und somit neurowissenschaftlich einem kreativen und erfolgreichen Arbeiten entgegensteht. 

Zielorientierung

Ziele müssen so dargestellt werden, dass alle Beteiligten den Vorteil darin erkennen und verinnerlichen. Dies erfordert neben Motivation auch entsprechende Kommunikation. Ausgehend von einer klaren Gesamtstrategie, die alle mittragen, müssen Teilziele so formuliert werden, dass diese gut erreichbar sind und entsprechend durch Motivatoren begleitet werden.

Verhalten

Der/die "Vorgesetzte" hat immer Vorbildwirkung und daher sollte diese Person so vorgehen, dass alles transparent und nachvollziehbar ist. Nur so gewinnt man das Vertrauen, welches für Motivation und Zielerreichung eminent ist. Menschen wollen auch wertgeschätzt werden.

Hirn-gerechte Führung etwas genauer und Beispiele

Hirn-gerechte Führung, die Erläuterung

Hirn-gerecht bedeutet, dass man die Botschaften an das Gehirn so gestaltet, dass diese besser aufgenommen und behalten werden. Dies habe ich zusammen mit dem Neurowissenschaftlichen Forschungskreis Berlin-Brandenburg mittels bildgebender Verfahren (funkt. Computertomographen, Kernspintomographen, MRT) und EEG (Elektroenzephalogramm) eruiert und mehr als 9.500 Proband:innen wurden von mir auf diese Art und Weise getestet. Beim Hirn-gerechter Führung geht es um die richtige Motivation, Zielvereinbarung und das richtige Verhalten auf emotionalerer Basis. Emotionen steuern uns zu ca. 95%. Soll heißen, dass egal ob beruflich, oder privat wir zu 95% emotional uns entscheiden, bevor das Großhirn diese Entscheidung rechtfertigt. Sonst würden wir keine SUV,... kaufen.

Deshalb kann ich die Wirkung von Hirn-gerechter Führung garantieren, weil ich weiß, was es kann.

Ein kleines Beispiel, wie unser Gehirn arbeitet: Jemand der ein befülltes kaltes Glas in Händen hält, beurteilt negativer, als jemand der ein warmes Getränk in Händen hält. Warum? Weil unser Gehirn diese körperlichen Reize so interpretiert und wie Sie sehen, ist dies nicht ganz so auf der Hand liegend.

Wie schon erwähnt, verfüge ich über recht große eigene Erfahrung im Führungszusammenhang und es waren doch mehr als 5.500 Menschen, die ich führen durfte. Dies in einem sehr internationalen Umfeld, wie Indien, USA, Südamerika, Deutschland, Zentralasien, Arabischer Raum, Osteuropa, ... (die vollständige Liste finden Sie auf der WIR-Seite)

 

Nun zu Beispielen:

Führungsteamcheck bei einem Mittelständler:

Geschäftsführender Gesellschafter eines industriellen Mittelständlers, beauftragte mich mit der Eruierung eines Hirn-gerechten Profils, seiner Führungsriege, um deren Potential zu erkunden und anzuheben.

Meine Vorgangsweise:

Vorweg: hierbei geht es um das Herausarbeiten der personellen und emotionalen Grundmotive des Vorstandes in Beziehung zum Board gesamt und als Ziel wurde ausgegeben: an einem Strang ziehen

- Sitzung mit dem gesamten Führungsteam, als Startpunkt. Erklärung meiner Rolle und Herausnahme der möglichen Ängste und Vorbehalte in positiver Art. Der Ablauf wurde erklärt. Ich beobachtete alle Teilnehmer, weil Gruppendynamik ein sehr wesentlicher Punkt bei der Beurteilung ist.

- Einzelinterviews von zwei Stunde und einer Nachbearbeitung von ebenfalls zwei Stunden. Mit teilstrukturierten Fragebögen, die sehr stark, aber nicht nur auf Hirn-gerechte Möglichkeiten ausgerichtet sind. Ein ganz wesentlicher Punkt stellt die Art und Weise wie kommuniziert wird dar. Hier wurden Vorbilder eruiert, hinterfragt und Positionierungen innerhalb dieser Gruppe und dem gesamten Sozialfeld abgeklopft.  

- Nachbearbeitung half diese Profile in einen Unternehmens relevanten Zusammenhang zu setzen und alle vorhandenen Potentiale zu heben.

 Hieraus ergaben sich Kommunikationsvorschläge mit gemeinsamen Mindestzielen, mit emotionaler Aufwertung (NeuroTrigger), um höhere Motivation aller zu erreichen.

Ergebnis: Sitzungen verliefen vertrauensvoller und effektiver. Das Gemeinsame wurde wichtiger und die Ziele wurden leichter erreicht. Man zog an einem Strang und dies sehr erfolgreich!

 

Handwerkbetrieb als Beispiel für Handwerksbetriebe generell:

Handwerksbetriebe werden oft von Menschen geleitet, die selbst einmal oder noch immer aktiv in die operative Arbeit eingebunden sind.

Situation: Die gesamte Inhaberfamilie arbeitete operativ, wie administrativ mit. Es handelte sich um einen Handwerksbetrieb mit 23 Mitarbeitenden.

Konflikt: Frau des Inhabers mit einem angestellten Handwerksmeister.  Stein des Anstoßes: unvollständige Abrechnungen, Schreiduelle im Trupp und demotivierend im Betrieb. Die Frau des Eigentümers und Buchhalterin war unzufrieden mit dieser Vorgangsweise. Der Eigentümer krachte gelegentlich dazwischen, seine Frau in Schutz nehmend. Der Handwerksmeister (Gegenspieler zur Buchhalterin) ließ seine Wut an seinem Team aus, zu dem auch Mitglieder der Familie gehörten. Und so drehte sich die Negativspirale.

Vorgangsweise: rasche und praktische Vorschläge zur möglichst raschen Verbesserung. 

Meine Vorgangsweise:

- Ich und der Inhaber erklärten meine Aufgabe, nahmen Ängste, ich verwies auf meine Website, die positive Vorgangsweisen garantiert. 

- Aktives Beobachten mit Fragen, vor allem gegenüber direkt betroffene Personen, aber auch ausgewählte andere Mitarbeitende.

Hier sei erwähnt, dass Hirn-gerechtete Führung nicht wie üblicher Weise, auf rein betriebswirtschaftliche Aspekte achtet, sondern eben auch auf dem zugrunde liegende Aspekte, wie Emotionalität, Abstraktion, Sinnhaftigkeit, Motivation, ... , eben dem Hirn-gerechten Triggersetting

> Situation: Handwerksmeister mit familiären Problemen, generell unsicher agierend, änderungsresistent, Weisung auf sich persönlich beziehend.

> Fachfremde Frau des Inhabers auch unsicher.

> Inhaber glaube alles  sei ok.

Lösung: Das emotional negative Motiv und damit Hirn-gerechte Motiv war Unsicherheit auf allen Seiten. 

- Aktive Interviews, mit entsprechenden Fragen brachte Einsicht. Hirn-gerechte Trigger halfen, diese Fragen positiv aufzuladen. 

- Danach bat ich alle drei Personen, an einen Tisch, ich moderierte die Besprechung. Nach 2 Wochen wiederholten wir die Besprechung und es zeigten sich bereits große Fortschritte auf dem Weg zu einem "An einem Strang ziehen". Binnen eines Jahres verbesserte sich die Unternehmenskultur erheblich und auch die Mitarbeitendenzufriedenheit stieg massiv an. Der Umsatz wirkte sich auch positiv aus, indem er binnen einen Jahres um 23% stieg.

 

Versicherung als Beispiel für ein Dienstleistungsunternehmen:

Problematik: Zwei sich gegenseitig abgrenzende Einheiten. Einerseits die Mitarbeitenden, die mit Kunden zu tun haben und andererseits die dahinterstehende Administration. 
Zunehmender Mitbewerb am Markt und Botschaften des Managements wurden nicht immer entsprechend umgesetzt, bzw. teilweise versickerten diese. Klassische Übermacht des Vertriebs war spürbar.
Hirn-gerechte Führung orientiert sich grundsätzlich an positiven Möglichkeiten der Gestaltung! 
Vorgangsweise:
- Besuch und Beobachtung mehrerer Vorstandssitzungen, um Gruppendynamiken zu eruieren. 
Mein Einsatz wurde erklärt, auch die Vorgangsweise.
- Es folgten Interviews mit nicht im Vorstand sitzenden Mitarbeitenden meines Kunden in Form eines teilstrukturierten Fragebogens, mit darauffolgenden Interviews von emotional auffälligen Antwortenden. 
Ergebnis dessen: Vorstand blockierte sich gegenseitig und Mitarbeitende nahmen dies als enorme Unsicherheit wahr. 
- Interviews mit allen Vorständen und Beobachtung einer Stichprobe bei deren Kommunikation mit Mitarbeitenden. Alle Vorstände waren mit der Situation höchst unzufrieden und die Kommunikation war dysfunktional und keineswegs Hirn-gerecht.
Die Sichtweise beim Hirn-gerechten Leadership geht von der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen aus und auch und sehr wichtig ist, wie sich diese Person in Gruppen emotional verhält. Wenn man die Hirn-gerechten Motive anwendet, sprich Neurotrigger, dann kann man derlei Konflikte lösen. Ich konzentrierte mich auf den Vorstand und erstellte ein Emotionsprofil jedes Einzelnen und im Zusammenhang mit dem Vorstand. 
Erkanntes Grundmotiv beim Vorstand: Angst! Angst vor Unterdrückung, Angst vor Misserfolg, Angst vor Kompromissen, ...
- Einzelgespräche mit Bezug zum Thema Angst waren die Folge.
Ich ging mit allen (einzeln) positive Szenarien durch, die durch eine Verhaltensänderung der jeweiligen Person, oder und der Gruppe möglich wären. Es kristallisierte sich ein Szenario heraus.
> So kam ich zu einem gemeinsamen Ziel des Vorstands und half den jeweiligen Vorständen, sich entsprechend positiv darauf zu konzentrieren und auch in der Gruppe daran festzuhalten.
Die darauffolgende Vorstandssitzung war zum allerersten Mal entspannter und wirklich im Sinne meines Szenarios produktiv. Dies wirkte sich sehr rasch auch auf das gesamte Unternehmen aus. 
Ergebnis: das Unternehmen wuchs viel stärker zusammen (auch Vorstand und Mitarbeiterschaft) und entwickelte sehr erfolgreiche Möglichkeiten, sich gegen die wachsende Konkurrenz durchzusetzen und prosperiert ziemlich. Da ich auch deren Marketing mitberiet, lassen sich die rechnerischen Effekte nicht klar trennen, aber der Umsatz stieg binnen eines Jahres um 13%.

 

 

 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.